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Sons Of A Bitsch

Ein Alt – 68er gibt den Kampf nicht auf


Steckbrief:

Name:Bitsch

Vorname:Axel

Deckname:"Andreas Baader", "Rudi Dutschke"

Wohnort:Stuttgart- Stammheim, Kommune 1

Tätigkeiten:Diplomphysiker und Berufsdemonstrant, APO- Führer

Hobbys:Ausgiebiger Genuß von Samos, Volleyball spielen, Transport von An-schauungsmaterial, Leiter des Kurses für Tafelwischen an der VHS

Fähigkeiten:Auf geltende Ziffern runden, Negieren einer Nullhypothese,Auflockern des Unterrichts mittels gelegentlichen politischen Diskussionen...

Zur Tatzeit und zum Tathergang:

Im Sommer ´97 wurde der allseits beliebte (angehende) Physiklehrer Christian Blauth Opfer des Bitschen Intrigenspiels. Doch was hatte sich ereignet, wer hätte vom Ausscheiden Christian Blauths profitiert?Darauf konnte es nur eine Antwort geben: Axel B., seines Zeichens unterbeschäftigter antiimperialistischer Diplomphysiker, wollte seine Zeit nicht unnütz verstreichen lassen und leitete den Untergang des armen Referendars ein: Die Mitglieder der Prüfungskommission wurden von Axel B. schon vor der Lehrprobe gegen den Prüfling aufgehetzt, weiterhin wurden die Versuchsaufbauten sabotiert, so daß Christian B. nur eine alte Mikrowelle als Anschauungsgegenstand zur Verfügung hatte. Der Kurs stand ihm zwar mit seinem geballten Wissen und Interesse zur Seite, doch mit dieser mehr als schlechten Ausgangslage hatte Christian B. keine Chance: Note 5 bzw. 2 PunkteSo mußte Axels Opfer den Gang in die Arbeitslosigkeit antreten, auch Christians Kinderreichtum konnte die Prüfer nicht erweichen.Axel B. war am Ziel: Jetzt hatte er die Basis und Zuhörerschaft für seine marxistische und antiimperialistische Propaganda. Doch damit nicht genug. Es gelang ihm die weiblichen Kursteilnehmer mit seinem perfiden Charme (Bestechung mit überdurchschnittlich guten Quartalsnoten) auf seine Seite zu ziehen. Diese Spaltung führte zur Bildung des gewünschten Blockstatus: Ost gegen West bzw. linke Saalhälfte gegen rechte.Der Eiserne Vorhang senkte sich und der Kalte Krieg wurde wieder aktuell. Langsam, aber sicher wurden der rechten Seite die Machenschaften des Axel B. klar. Es begann eine lange Zeit der diplomatischen Auseinandersetzung, welche jedoch erst gegen Ende von Erfolg gekrönt sein sollte. Unvergessen bleibt in diesem Zusammenhang Tim S.‘s Argument der "Bringschuld".Um mehr Zeit für seine politische Beeinflussung zu gewinnen, verlängerte Axel B. die Stundendauer durchschnittlich um 5 Min. und unterdr&um l;ckte jeden Protest mit dem Standardspruch: "Hast du’s mitgeschrieben ?!"Da die Opposition gegen Ende immer mehr Gewicht bekam, machte Axel B. ein Kompromißangebot: Zwecks Verbesserung der Leistungsüberwachung fertigte Axel B. nach jeder Stunde akribische Aufzeichnungen an, welche sich zumeist nach der politischen Gesinnung des Probanden richteten.Doch nun sind wir den marxistischen Fängen Axel B.‘s entkommen, die Kralle des Weltkommunismus konnte uns nicht festhalten.Bei Festnahme und Verurteilung droht ihm folgendes

Strafmaß:

Lebenslängliche Wahlkampfmithilfe bei der CDU, Tragen eines "I love Helmut"- T- Shirts, Zwangsnegation von unendlich vielen Nullhypothesen. Die Strafe kann zur Bewährung ausgesetzt werden. Bewährungszeit: ab Sommer ´99.

P.S.:

Wir hoffen du verstehst alles richtig, Axel. Mach so weiter !

Für alle anderen: Wenn ihr ihn kennenlernt, versteht ihr`s auch.

André B. und Florian M.