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GK BK 6: Auf der Suche nach wahrer Kunst und Künstlern

Die jüngste Vergangenheit hatte in unserem Land leider keine großen Künstler hervorgebracht.Diese Lücke musste geschlossen werden. Doch woher sollten die neuen Dalis und Da Vincis kommen? Ist überhaupt geeignetes Rohmaterial vorhanden, welches zu Genies geformt werden kann? Und wer sollte in der Lage sein, die schwere Bürde der Ausbildung zu übernehmen? Auf all diese Fragen gab es nur eine logische Antwort: Karin R. und ihr GK BK6. Als wir vor 3 Jahren zum ersten Mal den Ort der Inspiration betraten, wussten wir noch nichts von unserer Bestimmung. Doch schon nach kurzer Zeit dämmerte es uns: Wir waren anscheinend gegen unseren Willen auserwählt worden, die oben erwähnte Lücke zu schließen. Dass die Wahl auf uns gefallen war, machte uns natürlich stutzig, schließlich hatten wir alle gezwungener Maßen BK als Grundfach gewählt, da es uns als kleineres Übel gegenüber Musik erschien. Aber die lange Durststrecke hatte anscheinend den Blick unserer Meisterin getrübt, denn sie hatte ihre Wahl völlig falsch getroffen. Sie versuchte unserer Unlust und Unfähigkeit bezüglich unseres Kunstinteresses und –verständnisses mit betont einfachen Kursarbeiten Herr zu werden, doch mit dieser laschen Lehrmethode hatte sie keinen zählbaren Erfolg. Im Gegenteil, mancher Schüler wusste sich in der Not nur mittels Spickzetteln zu helfen (Stimmt’s, Christian ?). Bei anderen führte es zu antiquierten und altertümlichen Ausdrucksweisen in den schriftlichen Arbeiten (Stimmt’s, Negrozentren-Tim ?). Wieder andere konnten den hohen, leistungskursähnlichen Erwartungen nicht gerecht werden und fertigten Arbeiten an, die eines Oberstufenschülers nicht würdig waren (Zitat Karin R.: ‘‘Das ist ein Witz André‘‘). Solche Beurteilungen waren an der Tagesordnung und steigerten natürlich die unser Kunstverständnis in höchstem Maße. Karin R.`s lasche Handhabung bei der Einhaltung der Abgabetermine führte zu wochenlangem Hinauszögern des Anfertigens solcher Kunstobjekte und stürzte am Vorabend des Abgabetermins fast die gesamte Arbeitsgruppe in eine solche Arbeitswut, dass wir sogar das Championsleagueviertelfinalspiel des 1. FCK fast komplett ignorieren mussten. Dieser Druck stärkte jedoch den Zusammenhalt der Arbeitsgruppe, führte aber auch zu Agressionen gegenüber Schülern, welche sich nicht am Projekt beteiligen wollten [(Danke Tim für deinen unermüdlichen Einsatz beim Bau unseres Modellhauses (Ausgestellt in der Vitrine vor dem Lehrerzimmer)]. Im Laufe der Jahre hatte Karin R. dann schließlich erkannt, dass bei uns Hopfen und Malz verloren war und gab ihr hehres Vorhaben auf. Leider versuchten wir gerade in dieser Phase ihren wirren Ausführungen, Ansichten und Interpretationen zur Frage ‘‘Was ist Kunst ?‘‘ Gehör zu schenken. Doch die aus unserer Sicht angemessen Diskussionsbeiträge wurden von ihr als laienhaft abgstempelt und waren verpöhnt (Zitat Karin R.: ‘‘André, Sie wissen überhaupt nicht was Kunst ist‘‘). Hier wurde uns nun bewußt, dass unsere Mitarbeit und Anwesenheit nicht mehr erwünscht war und wir beschlossen, den Unterricht von nun an als Forum für unseren Boykott zu nutzen: So frönten wir hemmungslos lustigen Plakataktionen an den Fenstern unseres Ateliers (Saal 223), welche sich leider oft gegen wehrlose Mitschüler richteten. Dies soll nicht mißverstanden werden, diente doch schließlich jene Aktionskunst der Weiterentwicklung der Gesellschaft.
Unser Fazit für alle Nachfolgenden: Laßt euch Zeit bei der Anfertigung der praktischen Arbeiten (am besten bis zum Vorabend).

  • Seid ihr an guten Noten interessiert: Haltet euch niemals an die Aufgabenstellung.
  • Für gute mündliche Noten: Vermeidet Kritik an Kunst und zeigt euch interessiert.
  • Glaubt nicht alles, was Karin R. euch erzählt.
  • Betont einfache Kursarbeiten sollten euch stutzig machen.

André B. und Florian M.