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Londonfahrt ´96

- Klarstellung und Erläuterung -

Zu Beginn der Oberstufe wird jedem Schüler die Möglichkeit offeriert, an der Londonfahrt teilzunehmen. Wir können jetzt jedem nur empfehlen, sich diese Fahrt keinesfalls entgehen zu lassen: Man erlebt so einiges. So auch in unserem Fall, jedoch sehen wir uns gezwungen, diese Instanz zu nutzen, um die Schilderungen aus dem Jahresbericht ´95-´98 zu berichtigen, sowie einige interessante Aspekte hinzuzufügen.Was man im o.g. Jahresbericht zu lesen bekommt erscheint uns (und wahrscheinlich auch den meisten anderen) zu euphemistisch dargestellt; deshalb nun die ganze Wahrheit:Es sollte die bis dahin beste Klassenfahrt werden, aber es entwickelte sich für einige zum schlimmsten Alptraum ihrer RBG- Laufbahn. Grund dieses "Nightmare on Charing Cross" war einzig und allein ein Mann: Roland Schenkel.Jener, unter Schülern auch gerne als "Brezzelaarsch" bezeichnete Leerkörper hatte es sich anscheinend zum Ziel gesetzt, den Schülern den Spaß an dieser Reise zu verderben. Folgende Fakten unterstützen diese These:

  • Er forderte ultimativ die Vernichtung aller Alkoholbestände (wir sollten alles ins Klo kippen !). Aber er unternahm anscheinend noch andere Wege der "Vernichtung": Aufgrund seiner pesönlichen, pflichtgemäßen "Vernichtung"polterte er eines nachts volltrunken die Treppe des Hotels hinunter.
  • Das Messen mit zweierlei Maß perfektionierte Roland Schenkel im Laufe der Londonfahrt: Obwohl im gesamten Hotel geraucht wurde, sah Roland Schenkel in einem harmlosen Streich mit Scherzartikel- Rauchwürfeln einen Anschlag auf sein Leben (Zitate: "Ich zeig´ euch an wegen versuchter Brandstiftung", "Ihr wolltet mich umbringen").Zur Aufklärung dieses unglaublichen "Attentates" wurde "Sherlock Schenkel" aktiv: minutiöse Dokumentation der Vorgänge an besagtem Tage, Verhöre bis 4 Uhr morgens.Bestrafung der "Attentäter": tägliche und persönliche Eskorte von Roland Schenkel, Androhung der Schulverweisung, wenn nötig Vorgehen bis zur "letschden Inschdanz" und Abbruch der Fahrt.
  • Die knallharte Vorgehensweise von Schenkel bekamen kurze Zeit später noch zwei weitere Schüler zu spüren und Roland Schenkel setzte sich damit selbst die Narrenkappe auf: Beim Besuch des Houses of Parliaments kamen zwei von uns aufgrund eines Mißverständnisses mit der Polizei in Kontakt. Roland Schenkel bauschte diese Bagatelle zum Schwerverbrechen auf und drohte: "sehre will bee consequences inn Tschörmänie". Außerdem beschimpfte er einen Schüler als Kriminellen:"Du bischt eh potenzieller Messerstecher"

Fazit: Scheinbar hatte die englische Luft und der Themsenebel Roland Schenkels Psyche verändert: nur so sind die Paranoia und Schizophrenie seiner Handlungsweise zu erklären.

André B. und Florian M.